Bangkok – Sukhothai

aus irgendwelchen GrĂŒnden bin ich heute nicht fit, Jetlag-Nachwirkungen, Klimaanlagenluft, keine Ahnung, ich schlafe ewig und könnte mich nach dem Aufstehen sofort wieder hinlegen. Da ich heute aber sowieso den halben Tag im Bus sitze, ist es auch egal. Ich checke gegen 10:30h aus, fahre mit der Bahn bis zum Park von gestern und nehme mir dann ein Taxi bis zum Busbahnhof. An einem Schalter tausche ich meinen Voucher, der per Email kam, gegen meinen Fahrschein ein und muss dann noch eine gute Stunde warten bis es losgeht. 

Der Bus ist voll als wir pĂŒnktlich um 12:30h starten und ich stelle fest, das ich ungĂŒnstig sitze, denn irgendwo in meiner NĂ€he muss es ein Ameisennest geben, dessen Bewohner mich attackieren. Es sind irgendwelchen winzigen Tiere, die aber gut beißen können. Sie kĂ€mpfen ehrenhaft, ich rotte bestimmt die HĂ€lfte der Krieger aus, die andere HĂ€lfte richtet meinen rechten Arm, Hals und Schulter ganz schön zu. Nach ca 2,5 Stunden fĂ€llt die Klimaanlage im Bus aus und die Temperatur steigt. Wir machen daraufhin eine Zwangspause, wĂ€hrend der Fahrer versucht, das Ding wieder in Gang zu bekommen.

Wie sich herausstellt kann er zwar die Klimaanlage reparieren, macht dabei aber den Bus kaputt. Das bedeutet, wir mĂŒssen auf einen Ersatzbus warten. Der kommt aus Bangkok und braucht drei Stunden. Vielleicht lĂ€nger. Großartig, das heisst, wir kommen irgendwann mitten in der Nacht an. Ich rufe vorsichtshalber das Guesthouse an, wo ich ein Zimmer reserviert habe, man versichert mir, dass ich nicht vor verschlossenen TĂŒren stehen werde, egal wie spĂ€t es wird. Das wĂ€re jetzt eigentlich der ideale Zeitpunkt, damit anzufangen, mir Bier ins Gesicht zu schĂŒtten, aber irgendwie ist mir heute nicht danach. Ich warte also.

Gegen 17h taucht dann endlich unser neuer Bus auf und ist noch ranziger als der erste, hat aber keine Ameisen an Bord. Damit schaffen wir den Rest der Reise, der Fahrer gibt auch Vollgas, so dass ich kurz von 22:30h einchecken kann und eine halbe Stunde spĂ€ter sitze ich mit einem wohlverdienten Chang auf der Terrasse. Und rĂ€ume sie gleich darauf wieder, weil die Moskitos attackieren. Tag abhaken, morgen fahr ich zur Altstadt.

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