Tokio 2 – Akihabara und Tokyo Tower

Ich schaffe es aber trotzdem, mich nochmal aufzuraffen und fahre nach Akihabara, ins sogenannte Elektronikviertel. Um es kurz zu machen: ja, das ist lustig, bunt und laut und sollte man gesehen haben, aber nach einer Stunde wird es mir langweilig und ich ziehe weiter. SĂ€mtliche toll verkleideten Cosplay-MĂ€dchen (und -Jungs) möchten nicht fotografiert werden (oder wollen Geld dafĂŒr haben), auf Pachinko-Hallen habe ich keine Lust, zudem man da drin auch wieder nicht fotografieren darf, also gebe ich irgendwann auf und mache das, was ich in solchen Situationen immer mache: ich laufe einfach planlos in eine beliebige Richtung und schaue was passiert.

Es passiert nichts aufregendes, aber was ziemlich lustiges: auf einer ziemlich vollen Straße kommt mir ein Typ entgegen, EuropĂ€er, der das gleiche Massgrav-Shirt trĂ€gt wie ich. Wir schauen uns an und geben uns im Vorbeigehen, ohne eine Mine zu verziehen, Hi-5  und gehen weiter, ohne uns nochmal rumzudrehen. Irgendwann setze ich mich in die Bahn Richtung Hotel. Unterwegs mache ich Halt beim Tokyo Tower, fahre aber nicht hoch, weil die nur noch eine halbe Stunde geöffnet haben und es außerdem ziemlich teuer ist.

Auf dem RĂŒckweg esse ich bei Mosburger zu Abend und bis ich im Bett liege ist es 23h und mir reichts. Ich denke aber, ich werde versuchen um einen Tag zu verlĂ€ngern, sonst habe ich am Ende einen Tag ĂŒbrig. Der Railpass ist ja nur fĂŒr 14 Tage gĂŒltig und am Ende der reise habe ich nur noch zwei NĂ€chte in Tokio gebucht. Hier gefĂ€llt es mir und zu sehen gibt es noch mehr als genug.

 

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