Peking 6 – Sommerpalast

Heute steht ein weiteres Highlight an, der Besuch des Sommerpalastes. Zur Geschichte steht genug bei Wikipedia, das ganze war eine Art Sommerfrische fĂŒr den Kaiser und seinen Hofstaat wĂ€hrend der extrem heissen und schwĂŒlen Sommermonate in der Stadt. Auch hier ist wahnsinnig viel los, die meisten Besucher beschrĂ€nken sich jedoch auf den eigentlichen Palast und die nĂ€here Umgebung. Ich marschiere einmal komplett um den See und nach 10 Minuten habe ich erstmal meine Ruhe.

SpĂ€ter komme ich dann zum Palast, wo man mehrere ziemlich steile Treppen hochlĂ€uft und dann einen tollen Blick auf den See hat. Der Park mit mehreren berĂŒhmten BrĂŒcken und der Palast selbst sind sehr schön, allerdings merke ich, dass sich die Architektur sĂ€mtlicher historischer GebĂ€ude in der Stadt gleicht, so dass ich oft den Eindruck habe, das alles schon mehrmals gesehen zu haben.

Auf der anderen Seite des Berges geht es wieder runter und ich fahre zurĂŒck zum Hostel, setze mich vor die TĂŒr, trinke ein paar Bier und lese. Am Abend kann ich mich dann nochmal aufraffen und fahre nach Dongcheng, das ist die populĂ€rste Shopping-Gegend, wo es eine FußgĂ€ngerzone gibt, in der sĂ€mtliche Luxusmarken vertreten sind und schaue mir das Treiben an. Ausserdem gibt es dort einen Nachtmarkt, eine schmale Strasse, die von StĂ€nden gesĂ€umt ist, an denen es alle möglichen Tiere und Teile von Tieren zum Essen gibt. Die meisten Waren gibts am Spiess, das fĂ€ngt mit Fleisch und Innereien aller Art an, geht weiter mit Fisch, Tintenfisch, Muscheln und Krebsen und schliesslich auch jeder Menge Maden, Insekten, Skorpione, TausendfĂŒssler und sonstiges Krabbelgetier. Als Schauspiel interessant, essen möchte ich allerdings nichts. Manches sieht lecker aus, vor allem die Fleisch- und Tintenfisch-Spiesse, aber mir haben die drei Tage in Nordkorea gereicht, ich schone meinen Magen lieber. Leider sind die meisten Fotos verwackelt wie sich spĂ€ter herausstellt, im Dunkeln ist meine Kamera nicht zu gebrauchen.

Ich esse dann bei KFC und fahre zurĂŒck, nehme noch ein paar Absacker und falle ins Bett. Vorher kann ich endlich mal wieder duschen, denn ich hab wieder warmes Wasser.

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