Berlin – Paris

Es hätte mich ja gewundert wenn diesmal alles geklappt hätte. Drei Stunden vor Abflug informiert mich AirFrance lapidar mittels einer SMS, dass sich der Flug Paris-Bangkok um knapp 6 Stunden nach hinten schiebt. Das bedeutet eine Zwangspause von fast 8 Stunden in Paris, auf keinen Fall werde ich die ganze Zeit an dem hässlichen Flughafen rumsitzen.

Ich deponiere also meinen Rucksack in einem Schliessfach am Flughafen und fahre für freche 10€ mit der Bahn in die Stadt. Leider ist es dermassen kalt, dass ich schnell die Lust verliere, mich in ein Cafe setze und an einer völlig überteuerten heissen Schokolade rumnuckele, die nichtmal schmeckt. Ich bin einfach kein Paris-Fan. Gegen 19h bin ich wieder am Flughafen, warte und halte mich mit Red Bull wach. Zur Erklärung: ich habe wohlweislich Silvester nicht gefeiert, da ich keine Lust hatte, heute verkatert im Flieger zu sitzen, habe aber die Rechnung ohne meinen Nachbarn gemacht. Der hat nämlich eine Party gefeiert und mich die ganze Nacht mit schlechter Musik wachgehalten, ich bin also schon im Zombie-Modus, bevor ich überhaupt im Flieger sitze. 

Was sich dann noch ewig hinzieht und auch nachdem alle an Bord sind geht es noch nicht los, wir stehen noch ewig rum, bis wir gegen 23:00h starten. Und als sei das noch nicht genug teilt man mir mit, dass kein Gin an Bord sei.

Ein Kommentar zu “Berlin – Paris

  1. AirFrance befürchtete wahrscheinlich, dass du wieder nach dem dritten Gin anfängst deiner Trombosesocken zu zeigen.

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