Kreta 2015

Ich wollte zu meinem Kreta-Urlaub im Sommer zumindest noch ein paar Worte schreiben, bevor ich alles wieder vergessen habe. Viel zu berichten gibt es nicht, meine Planung wurde durch einen Faktor komplett zunichte gemacht, nĂ€mlich dem Wetter: es war schlicht viel zu heiß um an Wandern, Cache-suchen, etc. zu denken.

Kreta erlebte den heißesten SpĂ€tsommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen mit Tagestemperaturen weit jenseits der 30°-Marke, also hab ich mich einfach DJs Tagesrhythmus angepasst, so dass mein typischer Tag in etwa so aussah:

  • Aufstehen spĂ€testens gegen 9:00h, da die Klimaanlage bereits verkauft war (DJ war wegen des geplanten Umzugs nach USA schon dabei, seinen Haushalt aufzulösen) und die Temperaturen in der Wohnung unertrĂ€glich wurden.
  • Duschen und mit dem Roller zu Nemos Strandbar fahren
  • dort Kaffee bzw. Tee trinken und evtl. eine Kleinigkeit frĂŒhstĂŒcken, dabei Facebook checken und mit dem tollen Personal Blödsinn reden
  • spĂ€testens um 11:00h den ersten Weisswein trinken
  • noch mehr Weisswein trinken
  • irgendwann halb betrunken in ein Restaurant fahren und zu Mittag essen
  • dazu mehr Weisswein trinken
  • zurĂŒck zur Wohnung fahren und ein paar Stunden schlafen/chillen
  • nochmal Duschen und in das Lokal/Pub/Bar fahren, wo DJ seinen Auftritt hat
  • Aufbauen, Soundcheck, dazu Weisswein trinken
  • DJ beim Konzert zuschauen, dazu Weisswein oder Rum-Cola trinken
  • nach dem Konzert zum Absacker in Nemos Strandbar einen letzten Weisswein trinken
  • nach Hause fahren, Schlafen
  • repeat

Hört sich langweilig und ziemlich asselig an, die Woche war aber extrem kurzweilig und dank DJs Beziehungen, der in der Gegend um Stalida sowas wie ein kleiner Rockstar ist, habe ich jede Menge netter Menschen kennengelernt, außerdem gab es in den Restaurants grundsĂ€tzlich Sonderpreise und dazu (O-Ton eines Wirtes) „nicht den Scheiss fĂŒr die Touristen“, sondern richtig tolles Essen.

Dazwischen gab es ein paar Tage an denen DJ keinen Auftritt hatte, die haben wir fĂŒr diverse AusflĂŒge genutzt, z.B. in die Berge, wo ich in einer Taverne das beste Olivenöl gekauft habe, was ich je hatte. Oder zusammen mit Gabi, extrem sympathische schwĂ€bische Hippie-Braut und eine Freundin von DJ und ihrem Freund/Partner/Lover (???) JĂŒrgen nach Chrisi Island, eine kleine Insel im SĂŒden, auf der wegen der schneeweissen StrĂ€nde der bekannte Bacardi-Werbespot gedreht wurde.

Die Woche war jedenfalls viel zu schnell zu Ende, Adressen wurden ausgetauscht (Gabi hat mich mittlerweile bereits in Berlin besucht) und ab ins kalte Deutschland. Richtig revanchieren konnte ich mich bei DJ fĂŒr die tolle Gastfreundschaft gar nicht, aber zumindest hab ich ihn mit meinem Mietwagen fĂŒr diverse Erledigungen rumgefahren und zum Abschiedsessen eingeladen. Wir haben mit Gabi irgendwann einen besoffenen Pakt geschlossen, dass wir 2017 alle zusammen nach Thailand fliegen, mal schauen ob daraus was wird, aber zumindest habe ich mir fest vorgenommen, im Herbst nĂ€chsten Jahres DJ in Orlando zu besuchen.

 

 

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